Der VVO hat ein solches Ticket abgelehnt. Die Linken fordern es für den Kreis, darüber soll der Kreistag im November befinden.
Die Linken fordern die Einführung eines Sozialtickets für den öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Einen entsprechenden Antrag haben sie in den letzten Kreistag eingebracht. Behandelt werden soll er zur nächsten Sitzung im November.
Doch schon jetzt hat das Vorhaben einen Dämpfer erhalten. Die Verbandsversammlung des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) hat am Mittwoch die Einführung eines solchen Tickets aus Kostengründen abgelehnt. In der Versammlung, in der Vertreter der Landeshauptstadt Dresden sowie aus den Landkreisen Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen und Bautzen mitarbeiten, hatte die Stadt Dresden die geplante Preissteigerung von der Einführung eines Sozialtickets abhängig gemacht. Während jedoch das Sozialticket abgelehnt wurde, stimmte die Mehrheit der Erhöhung der Ticketpreise um durchschnittlich 3,9 Prozent zu (SZ berichtete). (SZ/jk)
Antrag als PDF